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Ich bin anders – du auch?

Menschen

Titel: Menschen; Aquarell auf Papier mit Rahmen, Querformat 30x42cm, erstellt am 22.02.2015; Künstlerin: Priska Hitz

Mit „Anders sein ist toll“ ruft Andrea von AT-Bücher auf sich gemeinsam zu vernetzen und zu den persönlichen Eigenheiten zu stehen. Jeder Mensch ist in seinem Sein einzigartig: mit Stärken und Schwächen. Doch leider gelten in unserer Gesellschaft heute nur noch die sozialen Normen und Regelungen der 80% „Normalos“. Autistische Menschen dagegen werden nachwievor immer noch gemobbt, und viel zu oft als emotionslose Soziopathen abgestempelt. Dabei besitzen wir Autisten genau soviel Liebe und Mitgefühl für unsere Umwelt. Wir können es nur nicht standeskonform – oder Psychologengerecht – ausdrücken. Deshalb unterstütze ich sehr gern den Aufruf von Andrea!
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Wacholder

Wacholder

Wacholder (Juniperus communis) „Kranewitt“

Um den Wacholder regen sich viele mystische Sagen, Geschichten und Rituale. Er gilt unteranderem, als Todesbaum und findet sich deshalb auf vielen Friedhöfen wieder. Er ist damit der Hüter zur Anderswelt des dunklen Reichs und schützt die Seelen. Sein Gegenstück ist der Holunder: Hüter der Anderswelt des lichtvollen Reichs. Ausserdem ist er eine starke schamanische Pflanze für Initiationsrituale, welche das Zerstückeln der Seele und das darauffolgende Heilen initiieren. Der Holunder ist damit also Begleiter des spirituellen Tods.

Der Name Juniperus stammt von der Göttermutter Juno ab. Welche die Beeren bevorzugte.

Auf Grund seines desinfizierenden Rauchs beim Verbrennen, wurde der Wacholder sowohl in Schwitzhütten eingesetzt, als auch zum Reinigen von Totenzimmern. Insbesondere während der Pestzeit, war dies ein wichtiges Mittel.

Erste Hinweise auf den Wacholder findet sich auf einer 4000 Jahre alten ägyptischen Papyrusrolle. Er gehörte in dieser Zeit zu den wichtigsten Heilkräuter.
Beim Räuchern unterstützt er den Schutz, die Reinigung, Klärung der Gedanken und Harmonie.

Zusammen mit etwas Weissem, etwas Persönlichem und Wacholder kann man sich ein Schutzamulett basteln. Alle Teile werden in ein Kästchen gelegt und dort aufbewahrt.

Die Zeit der Rauhnächte gehört den Hexen, Teufel und Dämonen. Der Wacholder zusammen mit Salbei, Lorbeer, Thymian, Weihrauch, Beifuss, Rosmarin und Wermut halten die Wesen der Finsternis fern von Haus und Stall.

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Pfefferminze

Pfefferminze

Pfefferminze (Mentha × piperita) – Arzneipflanze des Jahres 2004

Zur Minze gibt es sehr viele Mythologien. Die bekannteste Geschichte ist wohl die von der griechischen Nymphe Minthe und ihres Geleibten Hades, Herrscher der Unterwelt. Die eifersüchtige Göttin Persephone und Ehefrau Hades, tötete Minthe und zerstückelte ihren Körper. Die Teile wurden anschliessend über das Land verteilt und dort wo sie auftrafen, wuchs eine Minze.

Nicht nur die Griechen kannten die Minze, auch die Ägypter und Römer nutzen dieses wunderbar duftende Kraut. Selbst Jesus kannte sie: Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Matthäus 23,23

Ausserdem ist die Minze ein Zeichen der Freundschaft und Liebe und damit der Venus verbunden. Deshalb enthalten viele aphrodisierende Pflanzenmischungen ebenfalls Minze.

Beim Räuchern klärt sie den Geist, reinigt Räume und beruhigt die Nerven. Sie unterstützt zudem die Taummagie, übersinnlichen Wahrnehmungen und spirituelle Heilung.

Ein Sträusschen Minze und Johanniskraut schützt Haus und Hof vor bösen Geistern und Zauberern.

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„Checkpoint-Hemmer“ oder wie stärke ich das Immunsystem?

Die Medizin nutzt spezielle Antikörper (grün und lila), die eine Bremse im Immunsystem ausschalten sollen (hier gelborange). Dadurch soll es imstande sein, Krebszellen zu bekämpfen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine; © SCIENCE PHOTO LIBRARY; Die Medizin nutzt spezielle Antikörper (grün und lila), die eine Bremse im Immunsystem ausschalten sollen (hier gelborange). Dadurch soll es imstande sein, Krebszellen zu bekämpfen.

„Checkpoint-Hemmer“ sind die neue Hoffnung im Kampf gegen Krebs. In dieser Therapie geht es darum, das körpereigene Abwehrsystem zu aktivieren. Mit dem Ziel, dass das eigene Immunsystem den Kampf gegen den Krebs und andere Autoimmunerkrankungen wiederaufnimmt. Ein grosser Beitrag und Entdecker dieses Therapieverfahrens ist Prof. Dr. Tasuku Honjo. Weiterlesen ›

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Ist gar nicht das Cholesterin Schuld an Gefässverkalkung?

Blut

Quelle: Berliner Morgenpost

In der Berliner Morgenpost war am 23.01.2017 zu lesen, dass Cholesterin nicht Schuld ist an Gefässverkalkung, sondern Infektionen und damit Entzündungsprozesse. Die Aussage dazu stammt von Axel Haverich, Herzchirurg und Leiter der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).  Weiterlesen ›

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Teufelskralle

Teufelskralle

Teufelskralle (Harpagophytom procumbens)

Die Teufelskralle krallt sich den Teufel. Zumindest gleichen ihre Wurzeln einem geistigen Wesen mit langen, krallenartigen Armen. Entsprechend lässt sich vermutlich auch erklären wieso die Teufelskralle die  Zutat des südafrikanischen „Ubulawu“ ist. Dieser Trunk nutzen Schamanen um luzides Träumen zu unterstützen und das Erinnerungsvermögen an den Traum zu steigern. Ausserdem ist sie ein Mittel der Weisheit und unterstützt den Selbstausdruck.

Beim Räuchern  wirkt ihr Duft stark reinigend, schützend und Abwehrkräfte stärkend. Wegen ihrer magischen Wirkung ist es eher ein Schamanenkraut und nicht für die tägliche Räucherung zu verwenden.

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Ich Scrum, Du Wasserfall!

Unser Bildungssystem

Quelle: Transinformation.net

Beim Stöbern im Internet musste ich schmunzeln über die Karikatur und dem passenden Asperger-Spruch von Albert Einstein. Einerseits werden wir Aspies, als behandlungsbedürftige, sozialunfähige Sonderlinge behandelt – andererseits jedoch in der spirituellen Szene wegen unserer Hochsensibilität und hyperfeinen Wahrnehmung geachtet und teilweise verehrt. Nicht zu vergessen clevere internationale Unternehmungen, welche unser analytisches Potential und Kreativität für die Umsatzsteigerung missbrauchen – selbstverständlich unter dem Deckmantel der Humanität „behinderter“ Menschen. Wie verdreht die Welt doch ist! Uns Autisten wird vorgeworfen, andere Menschen, als Objekte wahrzunehmen. Doch dabei vergessen neurotypische Menschen, dass sie uns Aspies ebenfalls zu einem Objekt degradieren.  Weiterlesen ›

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Hopfen

Hopfen

Hopfen (Humulus lupulus) – Arzneipflanze des Jahres 2007

Bier ist die wohl bekannteste Art von Hopfen. Was ebenfalls die Mönche wussten und Bier wegen seiner anaphrodisischen Wirkung tranken. Sie wollten damit quasi den Versuchungen des Teufels und der damit verbundenen triebhaften Laster wiederstehen. Der Grund liegt an den Östrogenen des Biers, welche bei Männern mit chronischem Biergenuss zur Verweiblichung führt.

Hopfen ist kein klassisches Räucherkraut. Kann aber durchaus genutzt werden, wenn man den baldrianähnlichen Geruch mag. Neben der beruhigenden Wirkung des Rauches, hilft dieser dabei wieder in unsere Mitte zu finden.

Ein Säcklein gefüllt mit Hopfen, Lavendel und Steinklee neben das Kopfkissen legen. Es hilft entspannen und beruhigen.

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Kalmus

Kalmus

Kalmus (Acorus calamus)

Kalmus ist eine sehr alte, traditionelle Heilpflanze. Seine erste bekannte Erwähnung fand sich im altchinesischen „Buch der Lieder“ um ca. 1000—500 v.Chr. Neben seiner heilenden Wirkung, war er als Aphrodisiaka bekannt. Ausserdem versprach man sich Glück vom Kalmus.

„Kyphi“ die wohl berühmteste, betörende Räuchermischung ägyptischer Gottheiten—insbesondere für die Ehrung des Sonnengottes Ra. Die Herstellung war den Priestern von Edfu vorbehalten und das Originalezept fand man im Papyrus Ebers. Allerdings wurde im laufe der Zeit das Rezept leicht abgeändert und erweitert. Die Hauptmischung beinhaltet jedoch folgende Ingredienzien: Weihrauch, Benzoe, Mastix, Myrrhe, Zeder, Ingwer, Kalmus (oder Eisenkraut), Kardamom, Zimt, Cassia, Wacholder, Iris, Zypresse, Lotosöl, Wein und Honig. Die Räucherkugeln dienten einerseits der Opferung, anderseits aber auch zur Parfümierung weiblicher Geschlechtsorgane, Einreibungen und zur Mundhygiene.

In einigen Gegenden nutzen Schamanen den Kalmus um die Geister erblicken zu können.

Dem Wirkstoff β-Asaron wird eine halluzinogene Wirkung nachgesagt. Allerdings konnte dies bis jetzt nicht nachgeweisen werden. Da jedoch der Kalmus ein Bestandteil von Theriak (siehe Erdrauch) ist, lässt sich eventuell die berauschende Wirkung darauf zurückführen.

In der weissen Magie wird für das heilige Öl Myrrhe, Weihrauch, Zimt und Kalmus verwendet. Das Zusammenspiel der Zutaten ergibt einen sehr gehaltvollen, würdevollen Duft. Es verstärkt die geistige Wahrnehmung und sensibilisiert das Bewusstsein.

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Erdrauch

Erdrauch

Erdrauch (Fumaria officinalis) „Elfenrauch“

Auf Grund der ähnlichen Wirkung und der selben Familienzuordnung wird der Erdrauch oft als „kleine Schwester des Schöllkrauts“ bezeichnet.

Die Basis von Theriak ist Honig, Wein und je nach Region eine Vielzahl an Kräutern. Zu den wichtigsten Ingredienzien gehörten Opium, Engelwurz und Baldrian (Theriakwurzel), Weinraute, Wacholder, Bibernelle, Schöllkraut, Johanniskraut, Kalmus, Anis, Enzian, Rose, Zimt, Pfeffer, Kardamom, Myrrhe, Hirtentäschel, Safran, Ingwer, Rhabarber und Ehrenpreis. In einer Theriak-Mischung lassen sich weit über sechzig verschiedene Kräuter finden unteranderem auch der Erdrauch. Opium ist wegen dem Betäubungsmittelgesetzt heute nicht mehr zulässig.

Die Hexen und Zauberer keltischer Stämme räucherten mit Erdrauch um mit den Ahnen in Kontakt zu kommen oder sich vor Bösem unsichtbar zu machen. Ausserdem hält der Erdrauch Energievampire fern und gleicht die entzogene Energie wieder aus. Ausserdem wird der Erdrauch zur Unterstützung von Bannzaubern und Bannräucherungen verwendet.

Leipziger Drogenkunde: „Zum Ersten reinigt er die gelbe Galle, die Melancolica, zum Zweiten den salzigen Rotz, zum Dritten die übrigen cholerischen Säfte, ausserdem hat er eine räumende, lösende Wirkung.

Das Rauchen von Erdrauch soll angeblich gegen Kopfschmerzen helfen. Wegen dem Alkaloidgehalt sollte Erdrauch mit anderen Kräutern kombiniert, als Tee getrunken werden. Psychisch stärkt der Erdrauch das Selbstvertrauen und hilft dabei, sich wieder durchsetzen zu lernen.

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Bilsenkraut

Bilsenkraut

Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)

Bilsenkraut ist der Schlüssel zum Tor in die Anderswelt und wurde vor allem von Hexen (Flugsalbe), Schamanen und nordischen Seherinnen (Räuchern) genutzt , mit dem Ziel bewusstseinsverändernde Zustände zu erreichen und so Weisheiten der Götter zu erfahren.

Im Mittelalter wurde Bier und Met mit Bilsenkraut vermischt, um so die Stimmung der Gäste zu erhöhen und deren Libido zu steigern. Ausserdem half es bei Stammeskämpfen die Berserkerwut zu steigern. Wegen der berauschenden, halluzinogenen Wirkung werden auch heute noch die Samen des Bilsenkrauts geraucht. Auf Grund der Giftigkeit ist davon allerdings abzuraten.

Bilsenkraut gehört zu den heiligen Pflanzen des Herakles. Er brachte die Pflanze aus der Unterwelt ans Tageslicht. Sie verkörpert damit die Plutokräfte, welcher der Herr der Unterwelt ist. So gesehen eine Pflanze für die chaotischen, seelenlosen Zustände der Neuzeit. Gut möglich, dass Bilsenkraut bei neurologischen Krankheiten eine gute Alternative sein kann. Dafür fehlen jedoch Forschungsergebnisse.

Das Kraut wird hauptsächlich in homöopatischer Dosis verwendet oder verräuchert.

Leider ist Bilsenkraut heute stark gefährdet und in der Roten Liste geführt. Somit darf die Pflanze nicht frei geerntet werden.

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Eibisch

Eibisch

Eibisch (Althaea officinalis) „Schneckensaft“

Althaia ist Namensgeberin der Althaea. Sie ist in der griechischen Mythologie die Tochter von Thestios und Eurythemis und die Gattin des Königs Kalydon.

Die Wurzel wurde in Hungersnöten gegessen. Allerdings ist der Geschmack sehr fade. Dafür aber schien der Eibsch früher besonders gut für Marshmallows geeignet. Heute werden dazu Ersatzstoffe verwendet.

Zu ehren des Apollo sollen die Priesterinnen sich mit Eibisch die Fusssohlen bestrichen haben, bevor sie über glühende Kohlen liefen.

Der Eibisch ist in vielen Gärten eine tolle pflegeleichte Zierpflanze. Die wenigsten wissen, dass sie eine mittelalterliche Heilpflanze im Garten besitzen, welche lange Zeit die Zierte mancher Bauernhöfe und Klöster war. In manchen Klöstern und Abteien waren der Eibisch, zusammen mit der Malve und der Rose die einzigen erlaubten Blumen. Einzig  die Blüten der klassischen Heilkräuter wurden zusätzlich gestattet.

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