Schwarze oder weisse Magie? Beides!

SchattenspielImmer öfter stolpere ich in alternativen Medien über den Begriff «Schwarze Magie». Dabei werden alte Symbole verteufelt, mentale Praktiken verluzifiziert und der Austausch von Körperkontakt als okkulte Sexualmagie betitelt. Selbstverständlich unter dem Deckmantel, dass die eigene angewendete spirituelle Praxis ausschliesslich aus liebevoller weisser Magie besteht. Wer will sich schon gerne outen und sagen, dass in jedem von uns auch mal ein kleines Teufelchen steckt?

Was ist überhaupt Magie?

Im Prinzip ganz einfach: Es ist in Schwingung versetzte Energie, gefärbt durch unsere Absicht. Daraus entsteht eine Polarisierung (Plus, Minus) oder bleibt Neutral. Somit ist also jede Handlung, jede Emotion, jedes Symbol und jeder Gedanke Magie. Das Dilemma dabei ist nur, dass wir uns dessen in Alltag nicht bewusst sind und wir somit täglich verschiedene Facetten des Okkultismus betreiben.

Einige werden nun bestimmt sagen: Ne! Ich betreibe keine schwarze Magie! … und ich sage: doch dem ist so. Warum? Nun, wer kann von sich behaupten nicht schon mal Neid, Eifersucht, Missgunst, Groll, Aggression, Wut, Trotz, Rache, Abscheu, Ekel, Abneigung oder sogar Hass empfunden zu haben? Dies sind alles stark negativ schwingende Emotionen, welche sich immer auf mindestens einen Menschen energieraubend auswirkt – was der schwarzen Magie entspricht! (YIN-Prinzip)

Weisse Magie sind dagegen die positiv schwingenden Gefühle Mitgefühl, Herzlichkeit, Gelassenheit, Demut, Ur-Vertrauen, Geborgenheit, Dankbarkeit oder Hoffnung Sie bauen Energie auf, unterstützen die Selbstheilungskräfte und stärken den Menschen. (YANG-Prinzip)

Und dann gibt es noch das Gefühl der Präsenz oder auch bedingungslose Liebe. Es entspricht der neutralen Energie – der Balance zwischen der weissen und schwarzen Magie.

Symbole positiv oder negativ geladen?

Pentagramm

Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es ist vergleichbar mit einem Spielfeld. Ein weisser Spieler kann auf einem weissen oder schwarzen Feld stehen. Die Feldfarbe, Position und Spielerfarbe entscheiden dann über den Spielausgang. Oder anders ausgedrückt: Die Wirkung eines Symbols ist immer abhängig von der persönlichen spirituellen Ausrichtung, der eigenen Gesundheit und der Absicht was mit dem Symbol passieren soll. Symbole sind wie eine Sprache. Erst die Kombination aller Aspekte ergeben einen sinnvollen, verständlichen Satz. Beispiel:

   Positiv geladenes Symbol
(Energie aufbauend)
Negativ geladenes Symbol
(Energie abbauend)
Patientin A ist sehr geschwächt, dünn und leidet an Depressionen (YIN-Prinzip)
  • Selbstheilungskräfte werden aktiviert
  • Energiefluss gestärkt
  •  Zellregeneration gefördert
  • Energieblockaden werden gelöst

Die Patientin wird allgemein gestärkt, so dass sie wieder mehr in ihre Kraft kommt

  • Selbstheilungskräfte werden komplett blockiert
  • Energiefluss stagniert
  • Zellverfall wird unterstützt

Der Gesundheitszustand der Patientin verschlimmert sich und der Alterungsprozess beschleunigt sich

Patient B ist eher korpulent und leidet an Bluthochdruck (YANG-Prinzip)
  • Der Energiestau wird verstärkt
  • Energieblockaden verhärten sich noch mehr
  • Innere Unruhe und Druck wird gefördert

Der Patient hat bereits zu viel Energie. Der Gesundheitszustand verschlimmert sich, da der Druck noch mehr erhöht wird.

  • Der Energiestau wird gelöst
  • Der Druck kann abfliessen und sich besser im Körper verteilen
  • Der Körper entspannt sich

Der Gesundheitszustand des Patienten verbessert sich. Die Organe können ihre Aufgabe besser ausführen

Und anderes okkulte Zeugs?

Ankh

Altägyptisches Symbol des Lebens und Schlüssel zur Anderswelt und wird von vielen Gottheiten getragen. Unterstützt jedoch primär die weiblichen Kräfte und steht damit in Beziehung zu Isis, Sachmet und Hathor.
Ankh hat sehr starke weibliche Energie. Hilft gegen Ängste und allgemein gesundheitlichen Leiden beim Heilen.

Okkultismus bedeutet im Grunde nur, dass etwas verborgen ist und damit erstmal neutral. Im Prinzip gehört jede Art energetischer Praktiken in den Bereich des Okkulten und hat damit eine magische Wirkung. Viele Rituale und Praktiken entstammen unserer heidnischen Kultur, der Naturphilosophie oder wurden in der Zwischenzeit durch unsere moderne Wissenschaft (zum Beispiel die Psychoneuroimmunologie) teilweise bestätigt.

Magie ist bewusst oder unbewusst ein essenzieller Teil des Menschen. Nur haben leider die meisten vergessen, wie sie damit umgehen sollen oder haben gelernt dass Wissen darum zu missbrauchen. Deshalb herrscht auf unserer Erde ein Ungleichgewicht zu Gunsten der nach Macht strebenden Herrschaft. Sie feiern regelmässig sehr düstere Blutrituale oder sexualmagische Praktiken. Trotzdem ist nicht jedes Fruchtbarkeitsritual gleich zu setzen mit Negativität und schwarzer Magie.

Jedes Wesen muss selbst in sich hinein fühlen, um die mentale Wirkung von Magie zu erfahren. Es gibt nicht nur schwarz oder weiss!

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