Persönliches Interview zur Nahtoderfahrung

Seit nun bald sieben Jahren führt Franz Duschlnigg Interviews für eine empirische Jenseitsforschung und Nahtoderlebnisse durch und veröffentlicht diese auf seinem  Youtube-Kanal. Dabei bekam auch die Möglichkeit mein Nahtoderlebnis zu schildern.

Das entsprechende Interview von mir spiegelt meine persönliche Wahrnehmung wieder. Es ist kein Garant dafür, dass wir alle nach unserem Verlassen auf der Erde die selben Erfahrungen teilen werden. Aber eventuell ist es eine Hilfe für Menschen die Angst vor dem Tod haben. Für mich ist klar, dass das Verlassen des physischen Körpers nicht das Ende ist.


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Der blaue Kristall

«Du bist eine Schamanin!» teilte mir mein Therapeut unverblümt mit. Diese Worte brachten mich komplett durcheinander. Ich sollte tatsächlich eine dieser Wochenend-Trommler sein?  Eine, die aus Spass am Transzendenten sich mal eben in himmlische Tranczustände begibt? Ja, Spiritualität ist ein Teil meines Lebens – doch dieses konsumorientierte Bild eines schamanischen Heilers wollte einfach nicht passen. Gleichzeitig war meine Neugier geweckt. Ich begann mich intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen. Dabei war mir (neben vielen weiteren Büchern) das Buch «Schamanismus und Tantra in Nepal – Heilmethoden, Thankas und Rituale aus dem Himalaya» von Christian Rätsch eine grosse Hilfe. Ich erkannte,… Weiterlesen

Die alte Frau am Grab

Lange habe ich die Geschichte vergessen und verdrängt. Erst viele Jahre später erinnere mich daran. Mir wird bewusst, dass ich damals mit einem Geist gesprochen hatte. Auch heute noch erscheinen mir manchmal Verstorbene. Besonders dann, wenn Hinterbliebene in meiner direkten Umgebung über ihre verstorbenen, erdgebundenen Seelen sprechen. Die Seelen wünschen sich dann, dass ich quasi für sie übersetzte. Ihren lebenden Angehörigen sage, dass sie nicht trauern sollen. Sondern das kurze Leben mit all seinen Höhen und Tiefen geniessen. Doch ich getraue mich nicht! Viel zu oft wurde ich wegen meinem abnormen Verhalten gemobbt und für verrückt erklärt. Trotzdem weiss ich, dass… Weiterlesen

Ich Scrum, Du Wasserfall!

Beim Stöbern im Internet musste ich schmunzeln über die Karikatur und dem passenden Asperger-Spruch von Albert Einstein. Einerseits werden wir Aspies, als behandlungsbedürftige, sozialunfähige Sonderlinge behandelt – andererseits jedoch in der spirituellen Szene wegen unserer Hochsensibilität und hyperfeinen Wahrnehmung geachtet und teilweise verehrt. Nicht zu vergessen clevere internationale Unternehmungen, welche unser analytisches Potential und Kreativität für die Umsatzsteigerung missbrauchen – selbstverständlich unter dem Deckmantel der Humanität „behinderter“ Menschen. Wie verdreht die Welt doch ist! Uns Autisten wird vorgeworfen, andere Menschen, als Objekte wahrzunehmen. Doch dabei vergessen neurotypische Menschen, dass sie uns Aspies ebenfalls zu einem Objekt degradieren.  Weiterlesen

Irrationales „autistisches“ Denken oder Quantum-Cognition?

Quantum-Cognition ist was passiert, wenn Menschen sich geistig mit Mehrdeutigkeit befassen. Manchmal sind wir nicht sicher, wie wir uns fühlen, oder wir fühlen uns mehrdeutig welche Option wir nun wählen, oder wir müssen Entscheidungen auf Grundlage begrenzter Informationen treffen.  Wie passend sich dieses Zitat auf mein autistisches Anderssein bezieht!  Neurotypische Menschen halten mich oft für irrational, komisch oder eben anders. Umgekehrt dachte ich oft: Wie kann man nur so verkorkst, mühsam und linear denken und handeln? Es dauerte fast 40 Jahre bis ich merken musste, dass viele von uns Aspeger-Autisten schlicht und ergreifend mit einem erweiterten Bewusstsein geboren wurden –… Weiterlesen

Erinnerungen aus einer anderen Zeit (5)

Entspannt wir schlendern Hand in Hand – entlang dem Weg. Sonnenbeschienene Häuser säumen die Strassen. Hochhäuser direkt neben mittelalterlich wirkende Herrschaftshäuer, dazwischen Glasbauten und riesige zum Spazieren einladende Plätze. Skulpturen, Bäume und Rasenflächen soweit ich blicken mag. Die friedliche Ruhe mich durch dringt – geniessend ich deiner führenden Arme ich folge. Fremd auf mich wirkt die Gegend – innerlich jedoch vertraut sich anfühlend. Vor einem Modegeschäft bleibst du stehen, durchschreitest die Tür – verwirrt ich bin, was tun wir hier? Weiterlesen

Erinnerungen aus einer anderen Zeit (4)

Versteckt hinter einer Böschung, mein Blick gerichtet auf eine sehr breite Strasse. Ziehen zig tausend reptiloide Soldaten an mir vorüber. Im Gleichschritt – eingeteilt in Legionen – marschierend auf ein Ziel im Nirgendwo. Allein ich bin – ohne Gefährten – folgt mein Blick den Soldaten. Angst mich befällt. Ich muss weg von hier – viel zu nah ist die Gefahr. Hinter mir ich erblick ein zerbombtes Dorf. Doch für Schutz reicht es mir. Ich schleiche mich – mit Brettern verbarrikadierte Fenster, keine Tür in der Angel – in ein fremdes Haus. Dreckverschmiert und düster die Räume, suche ich nach einer… Weiterlesen

Erinnerungen aus einer anderen Zeit (3)

Menschenähnliche Wesen hektisch laufen hin und her. Aufzüge verbinden die Ebenen einer riesigen Halle – transportieren Wesen und Waren auf und ab. Mittendrin ich bin – der Untergrund mein Ziel. Eine Art Tablet in der Hand – „fünf vor Zwölf“ es mich warnt. Angelangt n der Kommandozentrale alle schreien – macht euch bereit der Feind ist nah! Weiterlesen

Erinnerungen aus einer anderen Zeit (2)

In einer Lagerhalle ich mich befinde – nicht allein ich bin. Zelte, Treibstoff, Lebensmittel und Wasser wird gebraucht für unsere Mission. Wie Diebe wir uns bereichern wollen – an fremden Eigentum. Doch die Besitzer sind wohl schon lange weg – eine unerträgliche Ruhe herrscht. Jeder von uns schwärmt aus – holt sich das Nötigste heraus. Siehst du nicht unser gemeinsames Licht? Weiterlesen

Erinnerungen aus einer anderen Zeit (1)

Trostlose Steinwüste, zerbombte Häuser, zerstörte Panzerfahrzeuge überall auf dem Weg. Zu viert wir ducken und schleichen uns von Trümmerhaufen zu Trümmerhaufen – immer unter Beschuss von Feuerwaffen. Die Gegner wir nicht können sehen – sind versteckt hinter dem Geröll. Bunte Lasergeschosse pfeifen durch die Luft, schlagen neben und hinter uns auf. Feuerschutz wir uns gegenseitig geben – hasten unserem Ziel entgegen. Drei von uns sind bereits hinter einer Fassade in Schutz. Plötzlich ein Schrei – unser vierter Mann schwerverletzt am Boden unter Dauerbeschuss. Er kann sich schützen – doch allein er kann nicht weiter. Ich drehe mich zu ihm um,… Weiterlesen

Wesen aus Licht & Liebe

Unaufmerksam und halb abwesend sitze ich im sticken Schulzimmer. Lausche den Ausführungen der Lehrerin über das menschliche Herz-Kreislaufsystem zu. Wie so oft lösen sich dabei innere Horrorbilder über meine belastenden Erfahrungen meiner Nierenoperation. Schweiss überkommt mich, das Rauschen nimmt zu, Herzklopfen, glitzernde Sterne vor den Augen – Nein, jetzt nur nicht zusammenbrechen. Ich sitze doch in der Schule! Weiterlesen